Renaturierung des Sieggrabens – von der Mündung bis zum Abschlag Ruhlander Schwarzwasser
Das Vorhaben dient der Erreichung der Bewirtschaftungsziele und der Umsetzung des Maßnahmenprogramms gemäß der Richtlinie 2000/60/EG (WRRL). Es wurde nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 der Unterhaltungsverbändezuständigkeitsverordnung (UVZV) vom Land Brandenburg auf den Gewässerverband Kleine Elster-Pulsnitz übertragen. Die Umsetzung erfolgt auf Grundlage und nach Maßgabe der jeweils geltenden ELER-/GAK-Verwaltungsvorschrift (ELER/GAK-VV GewSan) zur naturnahen Entwicklung und zum Schutz von Gewässern in Trägerschaft des Landes Brandenburg.
Empfänger der Finanzierungszusage:
Gewässerverband Kleine Elster-Pulsnitz
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Finsterwalder Str. 32a
03249 Sonnewalde
Ziel der Planung ist es, den Sieggraben als Quellarm für das Ruhlander Schwarzwasser zu einer ökologisch durchgängigen Gewässerstrecke umzuwandeln, die die Umgehung der Stadt Ruhland ermöglicht. Das Ruhlander Schwarzwasser zählt zu den prioritären Gewässern für die Wiederansiedelung des Lachses im Land Brandenburg.
Die ökologische Durchgängigkeit vom Abschnitt der Schwarzen Elster bis zum Ruhlander Schwarzwasser kann im Raum Ruhland aufgrund vorhandener Bauwerke im Gewässer nur durch die Renaturierung des Sieggrabens erreicht werden.
Im Rahmen der Renaturierung wurden bereits auf Basis einer Vorplanung Maßnahmen zur naturnahen Entwicklung des Sieggrabens erarbeitet. Der Erfolg dieser Maßnahmen hängt unmittelbar von den hydraulischen Verhältnissen im Gewässersystem Ruhlander Schwarzwasser – Sieggraben ab.
Umgesetzt werden soll daher die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit sowie eine naturnahe Renaturierung des Sieggrabens, bei gleichzeitiger Gewährleistung der genehmigten Abflussverteilung zwischen Ruhlander Schwarzwasser und Sieggraben am Abschlag Sieggraben direkt vor der Ortslage Arnsdorf.
Derzeit befindet sich das Projekt in einer vorbereitenden Phase, da noch einige offene Abstimmungen zu Planungs- und Umsetzungsfragen erfolgen müssen.
Investitionsort: Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Stadt Ruhland, Gemarkungen Arnsdorf und Ruhland



